Bergbohnenkraut Zitrone

Satureja montana Citriodorus

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Kaum ein anderes Kraut wird häufiger mit Bohnen verwendet. Das Bohnenkraut fördert die Verdauung und daher ein guter Grund, es in der Küche zu verwenden. Es hilft die schwersten Gerichte gut zu verdauen (Wild, Ragouts, stärkehaltige Nahrungsmittel usw.). Man würzt also vornehmlich deftige Hausmannskost mit Bohnenkraut, wie Bratkartoffeln mit Speck, Gemüse- und Fleischeintöpfe, dicke Bohnen, Wurst, Gehacktes und schwere Braten. Zusammen mit Basilikum kann es Salz und Pfeffer weitgehend ersetzen.

Synonyme: mehrjähriges Bohnenkraut, Winterbohnenkraut, Pfefferkraut, Saturei

Familie: Lamiaceae (Labiate) Lippenblütengewächse

Das Bergbohnenkraut ist ca. 30 cm hoch, immergrün, mehr­jährig, sei­ne Blätter sind etwas grösser als diejenigen des einjährigen.

Herkunft: Östliches Mittelmeergebiet, schwarzes Meer

Aroma und Geschmack: Das Kraut riecht aromatisch-würzig, hat ein scharfer Pfeffer ähn­lichen Geschmack, ist leicht bitter.

Standort und Pflege: vollsonnig bis sonnig; trockene, eher sandige und nährstoffarme Böden

Verwendung als Heilkraut: Husten, Bronchitis, Durchfall, Pickel

Heilkunde:

Apotheker M. Pahlow: Es handelt sich beim Bohnenkraut um eine Pflanze, die den gesamten Magen- und Darmtrakt günstig beeinflusst. Zur Förderung der Verdauung eignet es sich ebenso wie als Mittel gegen Blähungen und zur Appetitanregung. Bei Durchfällen die mit Gärungserscheinungen einhergehen, zeigt es deutliche Besserung, die wohl auf das ätherische Öl zurückzuführen ist. Gegeben wird Bohnenkraut als Tee, auch bei Husten und Verschleimung.

Mességué Heilkräuter Lexikon besagt, dass die Mönche früher kein Bohnenkraut in ihren Gärten pflanzen durften weil es ein Aphrodisiakum ist ( ich bereite den Liebestrank aus Bohnen­kraut, Bären­klau und Schöllkraut zu).

Ausserdem verhindert es Blähungen und wirkt gegen Durchfall (sowohl gegen akuten als auch gegen chronischen). Es ist reinigend, heilt Wurmbefall, ist harntreibend und daher empfehlenswert in allen Fällen von Selbstvergiftungen (Gicht, Rheumatismus, Harnsteine usw.) oder von Vergiftungen durch Parasiten (Bandwürmer, Spulwürmer). Es wirkt vorzüglich gegen Magenkrämpfe, beruhigt Asthmaanfälle, heilt Mund- und Halserkrankungen, ist gut für die Lungen, die es von Schleim befreit. Außerdem kräftigt es zarte Kinder.

Teezubereitung:  1 gehäufter Esslöffel Satureja-Blätter mit ¼ Liter kochendem Wasser über­giessen und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.

 

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