Afrikanischer Räuchersalbei

Salvia repens var. repens

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Dieser Salbei wird, wie der Name es bereits verrät, vor allem zum Räuchern genutzt.

Familie: Lamiaceae (Labiate), Lippenblütler

Herkunft: aus dem östlichen Mittelmeergebiet (vornehmlich Dalmatien) und Kleinasien. Salbei wird heute jedoch vorwiegend in Spanien, Al­banien, Zypern, Portugal und in der Türkei angebaut.

Standort und Pflege: Eine wertvolle Pflanze für unseren Kräutergarten. Liebt einen durchlässigen Boden und viel Sonne. Blütezeit: von Juni bis August.

Aroma und Geschmack: Salbeiblätter riechen stark und ziemlich durchdringend, leicht nach Kampfer. Ihr Geschmack ist leicht bitter, das Aroma herb.

Küchenkraut: Der Salbei hat ein sehr intensives Aroma, deshalb sparsam einsetzen und immer wenn möglich den frischen Salbeiblättern der Vorzug geben. Als Gewürz passt der Salbei frisch oder getrocknet zu Fleisch, Wild, Fisch, Nudeln, Salat und Käse. Fein gehackt, kurz vor dem Servieren, sämtlichen Suppen, Eintöpfen und Gemüsegerichten beigeben. Schmeckt auch vorzüglich unter Quark und Weichkäse gemischt. Er ergänzt auch Schnittlauch und Zwiebel vorzüglich.

Salbeitee ist die wohl bekannteste Heilteezubereitung: 1-3 Teelöffel Salbeiblätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, zu­decken und 10 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.
– gute Wirkung für Magen, Nieren, Blase und für das Gehirn
– fördert den Appetit
– für gute, frische Zähne und bei üblem Atem den Mund mit Salbeitee spülen und gurgeln

Räucherpflanze: Salbei wurde, ähnlich wie Rosmarin, schon in den ältesten Räucherzeremonien verwendet. Sein klärender, starker Rauch wird gerne zum Reinigen von Häusern, Gegenständen oder Gärten verwendet. Wegen seiner stark antiseptischen Wirkung räucherte man früher auch Krankenzimmer mit Salbei. Er wirkt stärkend, reinigend, klärend und stabilisierend.

Heilkunde Willy Schrödter: Der englische Gärtner, Botaniker und Apotheker John Hill (1716-75) war auf der Suche nach einem Lebenserhaltungsmittel; er konnte sich gar nicht erklären, warum die Alten hinsichtlich der Salbei (Salvia officinalis) so viel Aufsehen machten. Endlich bemerkte er, „dass zu gewis­sen Jahreszeiten in besonderen Pflanzen gewisse Säfte enthalten sind oder abgesondert wer­den, die zu anderen Zeiten in der nämlichen Pflanze oder in jedem anderen Teile nicht befindlich sind“. Diese Gedanken veranlassten mich im vergangenen Jahr, die Knospen der Salbei genau zu un­ter­suchen und ich fand darin, was ich vorher in jedem anderen Teil der Pflanze so oft vergeblich ge­sucht hatte: Eben zu der Zeit, wenn sich die Blüten der Salbei zu öffnen beginnen, befindet sich in ihren Kelchen ein starkriechendes Harz, welches sehr kräftig, balsamisch und wohl­schmeckend und dem Geschmack nach eines der angenehmsten Stärkemittel ist, das man sich denken kann.

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